HC KÖLN-WEST RHEINOS

Khazaei, Kobe und Scheu - Aus Niederrheinos werden Kölner Rheinos

27.03.2017 04:21

Die Saison ist bereits drei Spieltage alt und spätestens zum ersten Heimspiel am letzten Samstag konnte die Rheino-Fangemeinde einige neue Gesichter entdecken. Drei der Neuzugänge sind schon seit Ende letzten Jahres im Team der Rheinos angekommen: Raphael Scheu, Dennis Kobe und Dario Khazaei. Alle drei stießen vom Absteiger Uedesheim Chiefs zu den Rheinos. In einem kurzen Interview verraten sie uns ein wenig über ihre Hockey-Vergangenheit und natürlich ihre Ziele mit den Rheinos!

 

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Guten Tag zusammen, jetzt seid Ihr schon drei Monate Teil der Rheinofamilie. Wie ist der erste Eindruck?

Raphael Scheu: Das Tempo im Training ist doch deutlich schneller und dementsprechend ist es auch anstrengender. Wir wurden hier sehr freundschaftlich aufgenommen und das Umfeld ist mannschaftsorientiert. Auch wird der Teamzusammenhalt in Köln gelebt. Nicht umsonst ist der Kader seit Jahren fast unverändert zusammengeblieben.

Dario Khazaei: Man merkt wirklich, dass ein Großteil der Mannschaft schon lange zusammen spielt. Dadurch ist man nicht nur Mannschaftskollege, sondern auch Freund.

Dennis Kobe: Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit ist das Umfeld schon sehr familiär – hier muss ein Spieler auch mal andere Aufgaben ausfüllen.

 

Was hat Euch dazu bewogen, Euch den Rheinos anzuschließen?

Raphael Scheu: Ich wollte zu einer spielerisch starken und charakterlich einwandfreien Mannschaft gehören.

Dario Khazaei: Dem kann ich nichts hinzufügen.

Dennis Kobe: In einer Mannschaft zu spielen, die in die Playoffs kommt; denn das habe ich noch nie geschafft (lacht).

 

Wo seht Ihr die Stärken der Rheinos in der kommenden Saison?

Raphael Scheu: Wir können sicherlich durch die Vielzahl an guten Spielern zu den vier besten Mannschaften Deutschlands gehören und um die Meisterschaft mitspielen.

Dario Khazaei: Das unterschreibe ich so. Wie weit wir kommen, wird sich sicherlich im Verlauf der Saison abzeichnen. Trotzdem sind die Playoffs sicherlich nicht mit der Vorrunde vergleichbar.

Dennis Kobe: Auch sind wir sicherlich in der Breite sehr gut aufgestellt, so können Ausfälle besser kompensiert werden. Ansonsten sind unsere Stärken in den ersten Saisonspielen bereits zur Geltung gekommen. Wir haben aber sicherlich noch Steigerungspotential.

 

Als welchen Spielertyp würdet Ihr euch selbst beschreiben?

Dario Khazaei: Da ich Torhüter bin, helfe ich wohl auch am besten im Tor. Für mich steht das Team im Vordergrund und ich hoffe, durch den ein oder anderen lockeren Spruch auch zu einer guten Atmosphäre beitragen zu können.

Raphael Scheu: Ich bin ein Torraum-Stürmer und sorge für Unruhe vor dem gegnerischen Tor. Außerdem habe ich eine ganz gute Bullyquote. Mir ist es wichtig, mannschaftsdienlich zu spielen und mein Erfahrung mit einzubringen, wenn es darum geht, in unterschiedlichen Spielsituationen angemessen zu reagieren.

Dennis Kobe: Als Verteidiger kann ich ein Spiel gut von hinten aufbauen und versuche, ab und zu auch mal einen tödlichen Pass in die Spitze zu spielen.

 

Können wir Euch ein Ziel für die Saison 2017 entlocken?

Raphael Scheu: Zuerst müssen wir in die Playoffs kommen, danach ist alles möglich.

Dario Khazaei: Playoffs, Meisterschaft...

Dennis Kobe: Dito!

 

Zurück zu Euren Wurzeln. Wo habt Ihr das erste Mal die Skates geschnürt und welche Saison ist Euch bisher am besten in Erinnerung geblieben?

Raphael Scheu: Im Jahre 1999 mit den Düsseldorf Rams Junioren. Davor habe ich auf dem Eis gestanden. Was folgte waren 13 Jahre 1. Bundesliga bei den Rams. Von 2013 bis 2016 habe ich mich den Uedesheim Chiefs angeschlossen. Die beste Saison ist schwierig zu benennen. Sicherlich gehört der Pokalsieg gegen die Rheinos im Jahr 2013 zu meinen größten Erfolgen.

Dennis Kobe: Ehrlich gesagt, bis dato habe ich noch keine richtigen Erfolge gefeiert. Am ehesten würde ich noch das Erreichen der eingleisigen Bundesliga mit dem Crefelder SC nennen.

Dario Khazaei: Angefangen habe ich im Jahr 2001 bei den Barracudas in Kerpen. Neben dem Pokalsieg mit Rapha und den Chiefs habe ich noch eine Juniorenmeisterschaft mit Kaarst vorzuweisen.


Herzlichen Dank für Eure Zeit und einen kurzen, aber sicherlich interessanten Einblick in Eure Skaterhockey-Welt; nicht unerwähnt lassen möchten wir natürlich auch Neuzugang Roberto Maiellaro, der die Rheinos in der Verteidigung verstärken wird. Allen wünschen wir weiterhin viel Erfolg und Spaß in der Saison 2017!

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